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Veganes griechisches Pastitsio

Pastitsio ist in Griechenland seit jeher eines der bekanntesten Gerichte nebst Moussaka, welches man bestellen kann. Der Nudelauflauf mit Hackfleisch, Tomatensauce und Béchamel obendrauf erinnert doch stark an unsere wohl bekannte italienische Lasagna.


Im Sinne meiner Experimentierfreudigkeit habe ich die Challenge auf mich genommen, eines schönen Tages, eine pflanzliche Variante davon herzustellen. Und nun ist es endlich soweit! Gestern Abend hat mich dann doch sehr spontan die Kochwut gepackt und machte mich auf in die Küche. Da die Herstellung doch nicht ganz so einfach, respektive schnell geht, war es dann doch gegen 21.30 Uhr soweit und wir konnten endlich essen… Wenn natürlich mehrere Kochstellen vorhanden sind, würde es wesentlich schneller gehen;)



So und hier geht es zum Rezept:


Zutaten:

  • 250gr Pastitsio-Nudeln (Röhrennudeln), alternativ gehen auch Makkaroni

  • 1 Zwiebel

  • 2 Knoblauchzehen

  • 1 Karrotte

  • 1 kleine Aubergine

  • 1 Pepperoni

  • 400gr passierte Tomaten

  • 50-100gr. Sojagranulat

  • 1 Würfel Gemüsebrühe

  • 1dl heisses Wasser

  • 2-3 dl Pflanzenmilch

  • 100 gr. Margarine

  • 100 gr. Mehl

  • Olivenöl zum anbraten und für die Pasta

  • Gewürze wie Salz, Pfeffer, Thymian, Muskatnuss, Zimt

  • alternativ noch ein Wenig geriebenen pflanzlichen Käse

Vorbereitung

Als erstes müssen die Zwiebeln und der Knoblauch klein geschnippelt werden und in ein wenig Olivenöl mit frischem Thymian angebraten werden. Währendessen die Karrotte, die Pepperoni und die Aubergine ebenfalls in Würfel schneiden und den Zwiebeln beigeben. Das ganze 5 Minuten dünsten lassen, danach das heisse Wasser mit dem Gemüsebrühewürfel dazugeben und unterrühren, nachdem sich der Würfel aufgelöst hat, 5 Minuten weiterdünsten lassen. Wer möchte kann noch einen Schluck Wein hinzugeben, je nach Geschmack.

Dann die passierten Tomaten und ein wenig Zimt beigeben und 5 Minuten köcheln lassen, dann das Sojagranulat einrieseln lassen und weitere 5 Minuten köcheln lassen.


Dann die Pasta in Salzwasser al Dente kochen, Olivenöl darunter rühren, sodass sie nicht zusammenkleben. Danach diese in eine gefettete Auflaufform geben, wir haben einen Omnia-Campingbackofen dafür genommen. Die Pasta sollte höchstens ein Drittel der Formhöhe einnehmen.


Während die Tomatensauce weitere 5-10 Minuten fertig köchelt, die Bechamelsauce vorbereiten. Hier die Margarine in einem Pfännchen schmelzen lassen, danach langsam das Mehl hineingeben lassen und mit Gabel oder Schwingbesen verühren, sodass sich die Masse verbindet und bröckelig wird. Gleich weitermachen mit der Milch und diese ebenfalls schlückchenweise hineingeben und stetig weiterrühren, bis sich eine homogene Masse bildet. Mit Pfeffer, Muskatnuss und wenig Zimt würzen. Nun die Sauce fertig kochen lassen, dabei immer weiterrühren. Sie ist fertig, wenn sie Blasen wirft und beim Abschmecken das Mehl nicht mehr riechbar ist.


Backen

Wenn das Gemüse mit der Tomatensauce soweit ist, die Mischung in die Auflaufform auf die Nudeln geben. Die Sauce gut verteilen, sodass keine hohlen Stellen unter den Nudeln gibt. Die Oberfläche glattstreichen. Darüber dann die Bechamelsauce verteilen. Wer möchte, kann obendrauf noch geriebenen pflanzlichen Käse geben. Auf dem Bild unten ersichtlich ist der pflanzliche Käse von der griechischen Firma Kolios.


Die Form dann im Ofen bei 200° Grad während 45min backen. Im Omnia darf es auch nur 30-40 Minuten sein, dafür die ersten 5 Minuten auf grosser Stufe einheizen und danach dann die Hitze runterstellen. Nach dem Backen die Form ein Wenig setzen/abkühlen lassen, so lässt sich der Auflauf besser servieren.



Und nun einen guten Appetit, oder wie wir hier in Griechenland auch sagen: kali orexi!


Liebe Grüsse

Eure Olafs



Disclaimer Alle unsere Rezepte sind von uns selbst entwickelt und darauf ausgelegt, on the Road zubereitet zu werden. Daher sind manchmal gewisse Arbeitsschritte vereinfacht, abgekürzt oder weggelassen, oder gewisse Zutaten ausgelassen worden, da das Kochen unterwegs öfters mal einfacher gehen muss, als man es sich von Zuhause aus gewohnt ist. Selbstverständlich dürfen alle Rezepte so zubereitet werden, wie es euch am angenehmsten ist. Daher empfehlen wir zwar mit Lebensmitteln zu kochen, welche pflanzlich, ökologisch und/oder ressourcenschonend hergestellt worden sind (#zerowaste), aber wir beharren nicht darauf, da uns bewusst ist, dass man unterwegs nicht immer alles kriegt, wie man es gern hätte. Trotzdem sollte dies keine Rechtfertigung sein, nicht auf unsere Umwelt achten zu wollen, im Gegenteil. Wir möchten daher mit gutem Beispiel voran gehen und unseren Konsum darauf ausrichten, nachhaltiger zu werden.


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